Aktuelle Ausgabe

allmende 107

Mit Beiträgen von


Kirsten Boie, Cornelia Funke, Claudia Gliemann, Will Gmehling, Lea Grimm, Anna Gusella, Uwe-Michael Gutzschhahn, Finn-Ole Heinrich, Stefanie Höfler, Paul Maar, Jana Mikota, Nils Mohl, Rieke Patwardhan, Dirk Pope, Dirk Reinhardt, Iris Schäfer, Dietrich Schotte, Andreas Steinhöfel, Elisabeth Steinkellner, Mehrnousch Zaeri-Esfahani, Kim Lea Väth, Dita Zipfel

Leseprobe

Hinweis auf die allmende in der Zeitschriftenumschau von Jörg Magenau

allmende 107

ALLES NUR KINDERKRAM? – KINDER- UND JUGENDLITERATUR HEUTE
Nr. 107 der allmende – Zeitschrift für Literatur


August 2021 | 41. Jahr
136 Seiten, Br., 160 × 240 mm, s/w-Abb.
Mitteldeutscher Verlag
Einzelheft € 12
ISSN 0720-3098
Einzelbezug: ISBN 978-3-96311-545-5 12,- €
Abobezug: ISBN 978-3-96311-546-2 20,- €
Ebook (EPUB): ISBN-13 978-3-96311-600-1 9,49 €

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Welche thematischen Schwerpunkte lassen sich in der aktuellen, insbesondere deutschsprachigen, Kinder- und Jugendliteratur festmachen? Inwieweit spiegelt sie gesellschaftliche, inhaltliche und sprachliche Vielfalt wider? Welche Potenziale entfaltet die Kinder- und Jugendliteratur und wo stößt sie an Grenzen?

Dies sind Fragen, mit der sich die neue Ausgabe der allmende befasst. Die Beiträger*innen der aktuellen Ausgabe – unter ihnen Kirsten Boie, Cornelia Funke, Paul Maar, Rieke Patwardhan und Mehrnousch Zaeri-Esfahani, Andreas Steinhöfel und weitere Stimmen aus der Forschung und dem Literaturbetrieb – benennen ihre zukünftigen Perspektiven. Ziel ist, die Diversität der Kinder- und Jugendliteratur in Form und Inhalt abzubilden. Die Texte werden von einem Rezensionsteil begleitet, der einen Überblick über Neuerscheinungen aus der Kinder- und Jugendliteratur bietet.

Die allmende – Zeitschrift für Literatur ist seit 40 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. 1981 gegründet, erscheint sie zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle und wird seit 2003 von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Redaktionell unterstützt wurde diese Ausgabe von Kim Lea Väth.

allmende – vollständig digitalisiert


Die Literaturzeitschrift allmende, die das kulturelle, literarische und politische Geschehen seit 1981 begleitet und dokumentiert, ist nun als Digitalisat verfügbar. Mit Hilfe der Volltextsuche kann das umfangreiche Material, zunächst in den Räumen der Literarischen Gesellschaft, welche die Zeitschrift zweimal im Jahr herausgibt, rasch und gezielt bearbeitet werden. Schon das eindrucksvolle Autorenverzeichnis der 106 erschienen Ausgaben liest sich wie ein who is who der neueren deutschen Literaturgeschichte und verleiht der Sammlung den Status eines bedeutenden Kulturdokumentes nicht nur der Region. Die allmende wurde als Zeitschrift länderübergreifend begründet auch als Opposition zu den Kernkraftwerken im Südwesten (Forchheim).

Ausgezeichnet: Die Literaturzeitschrift allmende erhielt den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg – Preisverleihung in der Stadtbibliothek Stuttgart


Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 in Höhe von 5.000 Euro wurde am 4. Juli in der Stadtbibliothek Stuttgart an die allmende – Zeitschrift für Literatur verliehen. Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg, Hermann Bausinger und Manfred Bosch begründet. Die Literarische Gesellschaft konnte sie vor dem »Aus« retten. Seit 2003 wird sie von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag Halle. Die Jury begründete die Wahl: »Die allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd.« Die Literaturzeitschrift ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres.

Editorial


Man kann also behaupten, dass eine Lehre des Virus darin besteht, uns mit Gewalt und Macht in das digitale Zeitalter zu schieben. Keine Produktions- und keine Rezeptionsformen werden davon unberührt bleiben. Der konstante Aufruf „Nicht näherkommen!“ ziert auf prognostische Weise das Eingangsportal zur Ferngesellschaft. Peter Weibel: Virus, Viralität, Virtualität. Oder: das Corona-Virus, der Leviathan der Nahgesellschaft (allmende – Zeitschrift für Literatur, Nr. 105, Juli 2020)
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