Aktuelle Ausgabe

allmende 104

Mit Beiträgen von


Doris Anselm, Giulia Becker, Anna Bergmann, Isabella Caldart, Sonja Eismann, Anna Gien, Lena Gorelik, Annkathrin Kohout Caroline Rosales, Mithu Sanyal, Lea Sauer, Marlene Stark, Jasna Strick, Bettina Wilpert


Leseprobe

  Isabella Caldart: Let’s talk about visibility, baby! (PDF)


allmende 104

„Neuer Feminismus?“ - Nr. 104 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Dezember 2019 | 40. Jahr
88 Seiten, reich bebildert
Mitteldeutscher Verlag
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
Einzelbezug: ISBN 978-3-96311-270-6
Abobezug: ISBN 978-3-96311-271-3
12,- € / 15,- sFr

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Die allmende – Zeitschrift für Literatur geht 2020 in das 40. Jahr und ist in Baden-Württemberg eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Die neue Ausgabe befasst sich mit dem sogenannten ‚neuen‘ Feminismus. Millionen von Frauen gehen beim ‚Women’s March‘ für Frauenrechte auf die Straße und die #MeToo-Bewegung hat sexuelle Nötigung zu einem globalen Thema gemacht und damit das Geschlechterverhältnis verändert. Doch was beinhaltet der sogenannte ‚neue‘ Feminismus? Was ist ‚neu‘, was hat sich gegenüber einem ‚traditionellen‘ Feminismus geändert? Neben der Skizzierung theoretischer Positionen reflektieren Autorinnen in der 104. Ausgabe ihre Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb. Mit Beiträgen von 14 Frauen, darunter Doris Anselm, Giulia Becker, Isabella Caldart, Sonja Eismann, Anna Gien, Lena Gorelik, Caroline Rosales, Mithu Sanyal, Lea Sauer, Marlene Stark, Jasna Strick, Bettina Wilpert und anderen werden verschiedenste Aspekte des ‚neuen‘ Feminismus beleuchtet. Begleitet werden die Texte von einem Rezensionsteil, der einen Überblick über die Neuerscheinungen von jungen Autorinnen zu diesem Thema gibt – ein Querschnitt, der Perspektiven öffnet.

Die allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 gegründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

allmende – vollständig digitalisiert


Die Literaturzeitschrift allmende, die das kulturelle, literarische und politische Geschehen seit 1981 begleitet und dokumentiert, ist nun als Digitalisat verfügbar. Mit Hilfe der Volltextsuche kann das umfangreiche Material, zunächst in den Räumen der Literarischen Gesellschaft, welche die Zeitschrift zweimal im Jahr herausgibt, rasch und gezielt bearbeitet werden. Schon das eindrucksvolle Autorenverzeichnis der 102 erschienen Ausgaben liest sich wie ein who is who der neueren deutschen Literaturgeschichte und verleiht der Sammlung den Status eines bedeutenden Kulturdokumentes nicht nur der Region. Die allmende wurde als Zeitschrift länderübergreifend begründet auch als Opposition zu den Kernkraftwerken im Südwesten (Forchheim).

Ausgezeichnet: Die Literaturzeitschrift allmende erhielt den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg – Preisverleihung in der Stadtbibliothek Stuttgart


Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 in Höhe von 5.000 Euro wurde am 4. Juli in der Stadtbibliothek Stuttgart an die allmende – Zeitschrift für Literatur verliehen. Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg, Hermann Bausinger und Manfred Bosch begründet. Die Literarische Gesellschaft konnte sie vor dem »Aus« retten. Seit 2003 wird sie von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag Halle. Die Jury begründete die Wahl: »Die allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd.« Die Literaturzeitschrift ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres.

Editorial


»Ich nehme auf jeden Fall wahr, dass der Literatur von Männern anders begegnet wird als der von Frauen. Bücher von männlichen Autoren sind für alle da, Bücher von Autorinnen werden meist von Frauen gelesen. Das ist eine ganz seltsame Vorstellung, die bei vielen Männern vorherrscht, nämlich dass die Kunst von Frauen sie nicht betrifft.«
Giulia Becker

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