Aktuelle Ausgabe

allmende 106

Mit Beiträgen von


Clemens Berger, Ulrike Draesner, Marc Elsberg, Lena Gorelik, Vea Kaiser, Björn Kern, Andreas Kohm, Nadja Küchenmeister, Lucia Leidenfrost, Eva Menasse, Bernhard Pörksen, Ursula Poznanski, Andreas Rödder, Peter Schneider, Philipp Staab, Peter Stamm, Simon Strauß, Marlene Streeruwitz, Jan Wagner, Martin Walser, Insa Wilke und anderen.

Leseprobe

Vea Kaiser, Clemens Berger, Ursula Poznanski und Marc Elsberg: "Tischgespräch zur Gegenwart" (PDF)

Hinweis auf die allmende in der Zeitschriftenumschau von Jörg Magenau

allmende 106

Zeitenwende - 106. Ausgabe der der allmende – Zeitschrift für Literatur


Dezember 2020 | 40. Jahr
104 Seiten, Br., 160 × 240 mm, s/w-Abb.
Mitteldeutscher Verlag
Einzelheft € 12 / sFr 16,80
ISSN 0720-3098
Einzelbezug: ISBN 978-3-96311-505-9
Abobezug: ISBN 978-3-96311-506-6
12,- € / 16,80- sFr

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Welche Folgen hat die Corona-Pandemie für Gesellschaft und Kultur? Erleben wir mit und nach Corona eine Zeitenwende? Was wird bleiben? Eine Rückbesinnung auf Entschleunigung, Klimaschutz, nachhaltige Produktion und Lebensweisen – oder sind wir auf dem Weg in eine repressive Gesellschaft? Die Beiträger*innen dieser allmende-Ausgabe reflektieren intensiv über mögliche Folgen der aktuellen Corona-Krise, von der die ganze Welt betroffen ist. Ziel ist, Tendenzen und Perspektiven in verschiedenen Bereichen aufzuzeigen: Literaturbetrieb, Digitalisierung, Arbeitswelt, Politik.

Die allmende – Zeitschrift für Literatur ist nicht nur in Baden-Württemberg eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sie wurde 1981 gegründet, erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle und wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

allmende – vollständig digitalisiert


Die Literaturzeitschrift allmende, die das kulturelle, literarische und politische Geschehen seit 1981 begleitet und dokumentiert, ist nun als Digitalisat verfügbar. Mit Hilfe der Volltextsuche kann das umfangreiche Material, zunächst in den Räumen der Literarischen Gesellschaft, welche die Zeitschrift zweimal im Jahr herausgibt, rasch und gezielt bearbeitet werden. Schon das eindrucksvolle Autorenverzeichnis der 106 erschienen Ausgaben liest sich wie ein who is who der neueren deutschen Literaturgeschichte und verleiht der Sammlung den Status eines bedeutenden Kulturdokumentes nicht nur der Region. Die allmende wurde als Zeitschrift länderübergreifend begründet auch als Opposition zu den Kernkraftwerken im Südwesten (Forchheim).

Ausgezeichnet: Die Literaturzeitschrift allmende erhielt den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg – Preisverleihung in der Stadtbibliothek Stuttgart


Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 in Höhe von 5.000 Euro wurde am 4. Juli in der Stadtbibliothek Stuttgart an die allmende – Zeitschrift für Literatur verliehen. Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg, Hermann Bausinger und Manfred Bosch begründet. Die Literarische Gesellschaft konnte sie vor dem »Aus« retten. Seit 2003 wird sie von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag Halle. Die Jury begründete die Wahl: »Die allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd.« Die Literaturzeitschrift ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres.

Editorial


Man kann also behaupten, dass eine Lehre des Virus darin besteht, uns mit Gewalt und Macht in das digitale Zeitalter zu schieben. Keine Produktions- und keine Rezeptionsformen werden davon unberührt bleiben. Der konstante Aufruf „Nicht näherkommen!“ ziert auf prognostische Weise das Eingangsportal zur Ferngesellschaft. Peter Weibel: Virus, Viralität, Virtualität. Oder: das Corona-Virus, der Leviathan der Nahgesellschaft (allmende – Zeitschrift für Literatur, Nr. 105, Juli 2020)
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